Infrastrukturen schaffen - Geodatenzugriff erleichtern
Informationen über Objekte und Sachverhalte mit Raumbezug (Geoinformationen) bilden ein Wirtschaftsgut ersten Ranges und haben sich zu einer Schlüsselressource der Informationsgesellschaft entwickelt. Mit dem Aufbau einer Geodateninfrastruktur (GDI) wird auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene das Ziel verfolgt, den Zugang zu den verschiedensten Geodaten für Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und die Bürgerinnen und Bürger durch eine verbesserte Koordinierung, sowie durch Ausschöpfung der Möglichkeiten einer modernen Informationstechnologie wesentlich zu erleichtern.
Den Kern einer GDI bilden die Geobasisdaten zusammen mit den Geofachdaten und den dazugehörigen Metadaten. Durch ein Bündel von technischen, administrativen und organisatorischen Maßnahmen und Einrichtungen werden verbesserte Nutzungsmöglichkeiten dieser Geodatenbasis angestrebt. Dieses Zielsystem wird als "Geodateninfrastruktur" (engl.: spatial data infrastructure) bezeichnet. Mit der Schaffung digitaler Daten, der Einrichtung des Arbeitskreises Geodaten und den Projekten "Geoserver" und "Digitaler Atlas" sind die ersten Schritte zum Aufbau der Geodateninfrastruktur Schleswig-Holstein (GDI-SH) gemacht worden.
Dieser Internetauftritt zur GDI-SH bietet einen umfassenden Überblick über den
organisatorischen Aufbau, die Inhalte und den derzeitigen Stand der
Entwicklungen in Schleswig-Holstein. Die Spanne von den aktuellen Themen des
Arbeitskreises Geodaten und eine Übersicht der dort gefassten Beschlüsse und
vereinbarten Standards bis hin zu Informationen über hiesige GDI-Projekte und
Verlinkungen zu lokalen, regionalen, nationalen und internationalen
Webauftritten stellt die Aktivitäten in Schleswig-Holstein in einen Zusammenhang
zu den globalen Entwicklungen und soll damit ein umfassendes Nachschlagewerk in
dem breiten Themenfeld der Geoinformationen darstellen.

