Geodateninfrastruktur Schleswig-Holstein

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Arbeitskreis Geodaten

Mit dem Beschluss der Landesregierung zur Einführung eines ressortübergreifenden Geodatenmanagements vom 22. Januar 2002 wurde in Schleswig-Holstein ein wichtiger Meilenstein für den Aufbau einer Geodateninfrastruktur im Lande gesetzt. Neben der Bildung einer "Leitstelle Geodaten" im damaligen Landesvermessungsamt (heute: Landesamt für Vermessung und Geoinformation -LVermGeoSH) und jeweils einer "Kopfstelle Geodaten" in den Ressorts beinhaltet der Beschluss der Landesregierung die Einrichtung eines ressortübergreifenden Arbeitskreises Geodaten unter der Geschäftsführung des Innenministeriums. Der Arbeitskreis ist mit fachkompetenten Vertretungen aller Ressorts besetzt und für die Grundsatzangelegenheiten der Geodatenverarbeitung und des Geodatenmanagements zuständig.

Mit der konstituierenden Sitzung am 22. Januar 2004 hat der Arbeitskreis Geodaten seine Arbeit aufgenommen. Die Kernaussagen dieser 1. Sitzung des Arbeitskreises bestanden in der folgenden Konkretisierung des Aufgabenspektrums des Gremiums:

In Abhängigkeit von den zu behandelnden Themen tagt der Arbeitskreis Geodaten in unregelmäßigen Abständen etwa vierteljährlich. Beschlüsse des Gremiums werden aber auch im Umlaufverfahren gefasst, insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Votum Schleswig-Holsteins zu Beschlussvorlagen des Lenkungsgremiums GDI-DE grundsätzlich nach vorheriger Abstimmung mit dem Arbeitskreis Geodaten erfolgt.

Seit der 2. Sitzung des Arbeitskreises Geodaten am 27.02.2004 ist der kommunale Sektor durch den Städteverband, den Gemeindetag, den Landkreistag und das Kommunale Forum für Informationstechnik (KomFIT) im Gremium vertreten. Der Bereich der Wissenschaft ist mit dem Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel seit Beginn des Jahres 2006 Mitglied im Arbeitskreis Geodaten.

Die hiesige Geoinformationswirtschaft ist ebenso wie der IT-Dienstleister dataport seit Mai 2007 mit Gaststatus in das Gremium eingebunden worden. Seit März 2008 ist das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) mit Gaststatus im Arbeitskreis Geodaten vertreten.

Auf Basis des Geodateninfrastrukturgesetzes für das Land Schleswig-Holstein (GDIG) vom 15.12.2010 in Verbindung mit der Landesverordnung zum Lenkungsgremium und zur Koordinierungsstelle Geodateninfrastruktur Schleswig-Holstein (Lenkungs- und Koordinierungsverordnung zur GDI-SH - GDILenKVO) vom 14.02.2012 werden neue Strukturen in der GDI-SH geschaffen werden. Ein Lenkungsgremium Geodateninfrastruktur Schleswig-Holstein wird unter anderem die Aufgaben des Arbeitskreises Geodaten übernehmen. Der Arbeitskreis Geodaten wird sodann aufgelöst werden.

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